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TSV muss sich Schlachters knapp geschlagen geben – Zweite entführt einen Punkt

Nach der Niederlage gegen den VfB Friedrichshafen II in der Vorwoche reisten die TSV-Mannschaften am vergangenen Sonntag hochmotiviert zum TSV Schlachters, um viele Punkte mit nach Eriskirch zu nehmen. Dass es am Ende unter dem Strich nur einer statt möglichen sechs Zählern wurde, sollte an diesem Tag jedoch nicht (nur) an der eigenen Leistung liegen.

Denn das Spiel hatte gerade erst begonnen, da entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter für die Gastgeber – durchaus schmeichelhaft, da der Schlachters-Spieler verdächtig leicht wie vom Blitz getroffen umfiel. TSV-Torhüter Martin Schwarzenberger musste so bereits nach zehn Minuten den Ball aus dem Netz holen und unsere Jungs einem Rückstand hinterherlaufen. Dabei begannen die Gelb-Blauen sehr engagiert und hatten vor dem Gegentor durch Kapitän Felix Heppeler eine gute Gelegenheit zur Führung. Nach 45 Minuten stand es letztlich weiterhin 1:0, die Zuschauer sahen bis dahin eine ausgeglichene Partie – in der Offensive der Gelb-Blauen mangelte es an Genauigkeit beim letzten Pass, um zu mehr gefährlichen Aktionen im gegnerischen Strafraum zu kommen. Die klareren Möglichkeiten hatte Schlachters bis dahin.

Im zweiten Durchgang wurde die Partie noch intensiver geführt. Allerdings geriet mit zunehmender Spieldauer der Schiedsrichter in den Mittelpunkt, denn trotz klarster Fouls der Gastgeber blieb die Pfeife des Unparteiischen stumm. Daniel Knejski musste nach überhartem Einsteigen des Gegners mehrere Minuten behandelt werden, es gab bei dieser ruppigen Aktion nicht einmal einen Freistoß für unsere Jungs. Dass der Schiedsrichter überfordert war, zeigte sich in unzähligen Szenen – als Beispiel sei genannt, dass er nicht einmal wahrnahm, dass der Linienrichter auf Schlachters-Seite ihm signalisierte, dass der Ball im Seitenaus war und er das Spiel einfach weiterlaufen ließ. So ging irgendwann jeglicher Spielfluss verloren, die Gastgeber gingen angesichts keiner drohenden Bestrafung immer härter in die Zweikämpfe und gegen Ende des Spiel revanchierte sich dann verständlicherweise der ein oder andere TSV-Akteur mit einem Foul.

So sahen die Fans an diesem Tag letztlich kein schönes Spiel – erfolgreich war es am Ende dann leider auch nicht, denn trotz aller Widerstände wurde die Leistung am Ende nicht einem Remis belohnt.

 

TSV II verspielt Sieg in der 90. Minute

Auch bei der zweiten Mannschaft hatte der Schiedsrichter einen kuriosen Auftritt in der ersten Halbzeit: Mit der unverständlichen Begründung, der TSV Eriskirch sei zu spät am Sportplatz angekommen, pfiff er ganze sieben Minuten früher zur Halbzeit. Trotz aller Erklärungsversuche (aufgrund der Corona-Auflagen für die Vereine muss hier und da nunmal mehr Zeit einkalkuliert werden) blieb dem TSV II so weniger Zeit, um einen 0:1-Rückstand aufzuholen. Denn dies war nach durchwachsener erster Hälfte der Pausenstand aus TSV-Sicht.
Kurz vor dem Seitenwechsel und auch danach waren unsere Jungs dann aber konzentrierter und drängten mehr und mehr auf den Ausgleich. Durch zwei Tore von Kilian Uhr gelang dieser im Verlauf der zweiten Halbzeit verdientermaßen auch, denn trotz der Treffer muss man sich vorwerfen, eine vielen Riesenchancen nicht zu einem weiteren Tor genutzt zu haben. Wie sich herausstellen sollte, hätte es dieses nämlich benötigt, um drei Punkte mitzunehmen: In der 90. Minute starteten die Gastgeber einen letzten Angriff, schlugen einen hohen Ball in den TSV-Strafraum und als der Ball nicht entscheidend geklärt werden konnte, netzte ein gegnerischer Spieler eiskalt ein. Aufgrund der mangelhaften Chancenverwertung ein ärgerliches Remis für unsere Zweite.

Weiter geht es für die Mannschaften des TSV am kommenden Sonntag: Auf dem Sportplatz an der Neuen Mitte trifft unsere Erste um 15 Uhr auf die TSG Ailingen II, unsere Zweite empfängt zuvor um 12.45 Uhr die TSG Ailingen III.